Heimvolkshochschule
GOTTFRIED KÖNZGEN

Fachgespräch im KönzgenHaus

„Quo vadis – Pflege?“

Für die KAB ist es immer wieder ein besonderes Anliegen, Forderungen an und Bedingungen für gute Pflege zu formulieren. Mit dem neuen Pflegebedürftigkeitsbegriff, der dieses Jahr eingeführt wurde, sieht sie einige dieser Forderungen erkannt und umgesetzt. Inwiefern aber das Pflegestärkungsgesetz PSG II einer ganzheitlichen, menschenwürdigen Pflege mit guten Rahmenbedingungen für die pflegenden Angehörigen und die hauptberuflich tätig Pflegenden gerecht wird, wurde während eines Fachgesprächs im KönzgenHaus erörtert.
Expert*innen aus der Praxis diskutierten heute mit solchen der KAB sowie mit der Parlamentarischen Staatssekretärin Ingrid Fischbach beim Bundesminister für Gesundheit das Pflegestärkungsgesetz, die Qualität einer kombinierten Kranken- und Altenpflegeausbildung sowie eine Aufwertung des Berufsfeldes Altenpflege.

Für Lucia Schneiders-Adams der KAB Deutschlands ist klar, dass gute Pflege mehr Unterstützung und Anerkennung für pflegende Angehörige braucht. "Als KAB setzen wir uns besonders für eine verbesserte Anerkennung der familiären, ehrenamtlichen Pflege in der Rentenversicherung ein. Wir fordern, dass auch Pflegepersonen im Rentenalter von den Beiträgen, die für ihre Pflegetätigkeit eingezahlt werden, in Form von rentensteigernden Leistungen profitieren."
Josef Meiers, Pädagogischer Mitarbeiter im KönzgenHaus und Arbeitsrechtsexperte wies auf die dringend umsetzenden Schritte hin: "Die Hoffnung, dass eine generalisierte Ausbildung in der Pflege automatisch eine durchgängig bessere Bezahlung der Pflegekräfte nach sich zieht, teile ich nicht. Mit Blick auf unsere Erfahrungen mit der Einführung und Umsetzung des Mindestlohns wird deutlich, dass es auch hier eine gesetzliche Vorgabe braucht. Denn neben einem verbindlichen Personalschlüssel, einer Erhöhung der Fachkräftequote brauchen wir in allen Bereichen der Pflege eine tarifliche Bezahlung der Pflegekräfte. Dies gilt für alle Arbeitgeber*innen – gerade auch für die privaten Anbieter*innen in diesem Feld."
Staatssekretärin Ingrid Fischbach verspricht, sich weiterhin für eine gute Pflege einsetzen: "Wir haben in dieser Legislaturperiode viel für eine bessere Pflege erreicht, aber wir sind in der Politik gefordert, weitere und notwendige Reform- und Strukturschritte auf den Weg zu bringen… Es müssen sich grundsätzliche Verbesserungen im Bereich der Wertschätzung, Bezahlung und bei den Aufstiegsmöglichkeiten der Pflegefachkräfte ergeben. Das ist unser erklärter politischer Wille!"

 

 

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